Aus dem SKS-Handout – die Grundlagen. Welcher Wind kommt von wo? Welche Kurse gibt es? Wo kann man segeln und wo nicht?

Die Kurse zum Wind

Je nachdem aus welcher Richtung der Wind im Verhältnis zum Boot kommt, spricht man von verschiedenen Kursen:

Kurse zum Wind: Im-Wind, Am-Wind, Halb-Wind, Raum-Wind, Vor-Wind mit Wende und Halse

Kurse zum Wind – aus dem SKS-Handout (Crew-Briefing Chiemsee 2026).

Kurs Wind kommt von Bemerkung
In den Wind / Q-Sektor genau von vorn (0°) Hier kann man nicht segeln – Segel killen.
Am Wind schräg von vorn (ca. 45°) Engster segelbarer Kurs. Boot krängt deutlich.
Halber Wind genau von der Seite (90°) Der schnellste und entspannteste Kurs.
Raumer Wind schräg von hinten (ca. 135°) Schnell, ruhig – Segel weit auf.
Vor dem Wind genau von hinten (180°) Achtung: Halsen-Gefahr! Baum kann ungewollt umschlagen.

Anluven & Abfallen

  • Anluven: Bug näher an den Wind drehen (z.B. von Halbwind → Am Wind)
  • Abfallen: Bug vom Wind weg drehen (z.B. von Halbwind → Raumwind)
Wichtig: Beim Wenden geht der Bug durch den Wind (sanft). Beim Halsen geht das Heck durch den Wind – der Baum schlägt von einer Seite zur anderen! Vor dem Wind also immer aufmerksam bleiben.

Luv & Lee

  • Luv: Die Seite, von der der Wind kommt (windzugewandt)
  • Lee: Die Seite, zu der der Wind hingeht (windabgewandt)

Merksatz: „In Luv ist's lau, in Lee ist's mehr." Beim Krängen geht es nach Lee runter.

Quelle: Crew-Briefing Chiemsee 2026 / SKS-Handout (Kurse zum Wind).